Willkommen 2021!

Neues Jahr, neuer Start.

Noch ist vieles, ja fast alles, was uns, die Kulturschaffenden, betrifft, ungewiss. Also harre auch ich aus mit News bis zum Ende des aktuellen Lockdowns. Es steht zu hoffen, dass, je länger die Tage werden, desto weiter wir aus dem Coronasumpf kriechen dürfen.

Bis dahin, so habe ich zumindest jetzt in der dunklen Jahreszeit die Erfahrung gemacht, lässt sich Vieles mit etwas praktizierter Achtsamkeit besser ertragen. Kümmert euch gut um euch und eure Nächsten, so ihr dürft. Wir sehen uns hoffentlich bald!

Copyright: Christoph Riess

Mehr Online denn je!

Aufgrund des aktuellen Lockdowns habe ich geplante Auftritte in der Öffentlichkeit für den Rest von 2020 gestrichen. Ich nehme allerdings sehr gerne Einladungen für Online-Formate entgegen! Nur weil unsere Berufe gerade in den Stillstand gezwungen sind, heißt es nicht, dass wir untätig bleiben müssen. Für viele kleine Lichter in einem dunklen November, gehn (und bleiben) wir doch online.

Monumentales Trio

Copyright: Thomas Manegold

Ein Lichtblick am Corona-Himmel…

… war unser TreseLesen-Nichtamtresen-Auftritt mit Jane Steinbrecher und Tom Nils. Nicht am Tresen, weil wir so eine größere Zahl lieber Gäste willkommen heißen und gleichzeitig das Periplaneta-eigene AHA-Konzept einhalten konnten. Wie unser Literaturcafé auch im dunklen November warm strahlt, das ist schon was ganz Eigenes. Wir danken Neustart Kultur von ganzem Herzen für die Förderung unserer Lesebühnenreihe in diesem schwierigen Jahr. Es tut wirklich gut, bedacht zu werden!

Copyright: Thomas Manegold
Copyright: Thomas Manegold

Roter Saal – Ein Jahr Später

Copyright: Jane Steinbrecher

Unerwartet Zeitgemäß…

…. trafen wir uns wieder im Roten Saal der Z-Bar, ein denkwürdiger Tag. Auf der Bühne stehen mit meinen Lieblingsakteurs vor realem Publikum und unter AHA-Bedingungen war seltsam, aber etwas, woran wir Kreativen uns wahrscheinlich gewöhnen müssen in nächster Zeit. Verlagschef und MC Tom Manegold erzählte uns gewohnt poetisch von seinem Pandemiealltag als Verleger und Vater, Bühnen-Bro Matthias Niklas nahm die -Ismen aufs Korn, die uns besonders zu Zeiten von verstärkten Social Media in schier endlosen Diskussionen um die Ohren fliegen und Josias Ender (diesmal leider ohne Gregorý) entführte uns mit seinen Liedermachersongs in die Zeit Prä-Pandemie, was zumindest bei mir einen eigenartig surrealen Vibe hinterließ.
Danke für diesen Abend! Ihr habt gezeigt, dass gemeinsam Schaffen wieder möglich ist.

Copyright: Jane Steinbrecher

Copyright: Jane Steinbrecher

Copyright: Jane Steinbrecher

ElektroImproTom

Loop, Lyrik, Prosa im Schaufenster

Zu den seltsamen Zeiten, die gerade herrschen, greift man auf die spannendsten Tricks zurück, um für sein/ihr Publikum schaffen zu können. So meines Kollegen Daniel Marschall Elektro-Kombo, die diesen Herbst das „Gelegenheiten“ in Neukölln nutzten, um sowohl hinter Glas als auch online ihr Konzert geben zu können, während der Schuppen das Publikum draußen bewirtete. Tom Manegold, unser Verlagschef, war Gastkünstler und legte seine Poesie auf den anderthalbstundenlangen Elektroloop. Respekt für den langen Atem, Jungs, ich hatte Spaß!

Rückkehr ins Lieblingsgeschäft

Nach Kind und Corona

Nur ein halbes Jahr später, und die Welt ist doch so anders geworden, als an dem Tag, an dem ich von der Bildfläche ging. Wir haben eine Menge gesehen und erlebt, was so noch nie da war. Wir haben hoffentlich eine Menge gelernt, während wir eine neue Epoche eingeläutet haben – sowohl wir kleine Familie, die über den Winter zu Schöneberger*innen und einen Kopf größer geworden ist, als auch wir Menschen, überall auf der Welt, pan-global. Unser Alltag ist neu geworden in so vielen Bereichen, und er wird vermutlich noch eine ganze Weile so bleiben.

Veränderungen sind inspirierend!
Daher wage ich mich vorsichtig zurück ans Werk, in die Öffentlichkeit, auf die Bühnen. Wer hat Lust, gemeinsam Bretter und Monitore zu rocken?

Vnikaj fürs LARP – Pflanzentinte

Wusstet ihr, dass man aus einer ganzen Menge verschiedener Lebensmittelabfälle Farben und Tinten herstellen kann? Und ja, sie taugen für Stoffe und zum Schreiben. Dies hier ist mein Favorit für LARP-Post: Reduzierte Zwiebelschalen mit Kaffeesatz. Wie man sie haltbar macht und die Briefe trocknet? Fragt mich und das Primitivkollektiv!

Sehen: Immer schwärzeres Schwarz

Hören: Kratzen einer Feder übers Papier

Riechen: Kaffee

Schmecken: Mineralwasser

Fühlen: Konzentration